La Gomera ist nach El Hierro die kleinste der Kanarischen Inseln und diejenige, die mit 30 km Entfernung von ihrem westlichsten Teil aus Teneriffa am nächsten liegt. Fast kreisrund und vulkanischen Ursprungs besitzt sie eine Gesamtoberfläche von 378 km2 und ihr höchster Gipfel ist der sich 1487 Meter über dem Meeresspiegel erhebende Alto de Garajonay.
Die Kolumbusinsel ist die einzige des Kanarischen Archipels, die in geschichtlicher Zeit, das heißt seit etwa zwei Millionen Jahren, keine Vulkanausbrüche erlebt hat. Aus diesem Grund haben sich die Kräfte der Erosion regelmäßiger entfaltet und stark differenzierte Oberflächenreliefs mit Atemberaubenden Felsbergen und steil in die Tiefe stürzenden Schluchten geschaffen.
Diese Abtragung hat dazu geführt, dass im Verlauf jüngerer Zeit in dem im Inselnorden gelegenen Tal von Vallehermoso die ältesten Erdschichten an die Oberfläche getreten sind. Der Süden hingegen charakterisiert sich durch seine tief eingeschnittenen Schluchten, die durch lang gezogene Bergrücken, Lomadas, voneinander getrennt werden.
La Gomera besitzt zweifelsohne eine magische Landschaft voller Zauberkraft.