Wir beginnen unseren Ausflug im Südosten der Insel und folgen der Landstraße TF-713 Richtung Playa de Santiago. Während es aufwärtsgeht, können wir die ganze Inselhauptstadt überblicken. Am Aussichtspunkt Degollada de Peraza legen wir einen Halt ein und genießen den wunderschönen Blick auf die als Barranco de la Villa bekannte Schlucht. Danach geht es weiter zum Barranco de Benchijigua. Die nun abwärts führende Straße führt zunächst zum einzigen Golfplatz der Insel, dem „Tecina Golf“, und schließlich erreichen wir das hübsche Fischerdörfchen Playa de Santiago.
Hier folgen wir nun der Straße Richtung Alajeró, vorbei am Flughafen von La Gomera. In Alajeró angekommen, lohnt sich ein Besuch der Kapelle, die als Ermita de Nuestra Señora del Buen Paso bekannt ist, und dem ältesten Drachenbaum der Insel, welcher sich am Ortsausgang befindet.
Nachdem wir die Abzweigung nach Chipude abgefahren sind, erreichen wir die kleinen Dörfer Chipude, El Cercado und Las Hayas, die zu einer Rast einladen. In Chipude erwartet uns die eindrucksvolle Silhouette von La Fortaleza. Auf diesem zum Naturdenkmal erklärten Berg wurden bedeutende archäologische Funde gemacht.
El Cercado ist für sein traditionelles Töpferhandwerk bekannt, das hier noch manuell und ohne Töpferscheibe betrieben wird.
Wenn wir der Abzweigung nach links Richtung Arure folgen, gelangen wir schließlich nach Las Hayas, wo wir die Ermita de San Nicolás de Tolentino besichtigen können.
Auf der Weiterfahrt nach Valle Gran Rey gelangen wir an einen weiteren Aussichtspunkt, den Mirador del Palmarejo, der auch unter dem Namen Mirador de César Manrique bekannt ist. Hier sollten wir unbedingt eine Rast eingelegen, denn der Blick über das Tal ist atemberaubend.
Die Gemeinde Valle Gran Rey als bedeutendstes Tourismuszentrum der Insel wird von Urlaubern besonders wegen seiner bezaubernden Landschaften, seiner schwarzen Sandstrände und seines vielfältigen Freizeitangebots geschätzt.
Zurück geht es auf derselben Landstraße. Wir lassen Arure hinter uns, biegen an der Kreuzung „Apartacaminos“ nach San Sebastián ab und erreichen schließlich La Laguna Grande, das größte Erholungsgebiet der Insel. Der Volksmund erzählt, dass sich hier, tief im dichten Wald, alle Hexen der Insel zum Tanz trafen und mit dem Teufel dunkle Pakte schlossen.
Wenn wir von La Laguna Grande aus derselben Straße wie zuvor folgen, erreichen wir den Alto de Garajonay, der mit seinen 1.487 Metern die höchste Erhebung der Insel ist.
Auf der letzten Etappe unserer Rundreise kommen wir auf dem Rückweg nach San Sebastián an den Aussichtspunkten Cumbres de Tajaqué und Los Roques vorbei, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte (Agando – Ojila – Zarcita – Carmona).
Zurück in San Sebastián gibt es noch zahlreiche Bauwerke aus der Zeit von Christoph Kolumbus, die zu einer Besichtigung einladen.